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Film-Projekte der Kulturwerkstatt

Posted @ 16.01.2018 14:27 By Susanne Senekowitsch

Veröffentlicht in [Kulturwerkstatt], [Vermischtes] | 0 Kommentare

Filmscreening der Kulturwerkstatt

 

Film-Projekt "Blue"

Ein Bericht von Pierre, Teilnehmer der Kulturwerkstatt

Zur Entwicklung des Films „Blue“, der von der Kulturwerkstatt produziert wurde

Die Story des Kurzfilms wurde von Seyed, Lukas, Philipp und Pierre entwickelt. Ausgangspunkt war ein Youtube Video, eine Folge von „Cyanide & Happiness“ (siehe Publikumsfragen).

Der Arbeitstitel des Films war „The Barkeeper“, am Ende hat sich aber der Titel „Blue“ durchgesetzt. Die Hauptrollen hatten Lukas und Pierre (Barkeeper bzw. Russe), weitere Rollen hatten Daniel und Amir. Aber nicht nur vor der Kamera wurde gearbeitet, auch rundherum war einiges zu tun: Der Ton wurde von Meli und Hakan gemacht, mit einer Tonangel, welche anstrengend zu halten war. Manche Tonaufnahmen mussten wir nach dem Dreh mit einem Audio-Aufnahmegerät aufnehmen, damit das Gesprochene besser zu verstehen ist. Auch bei der Kamera wechselten sich die beiden ab. Bei der Regie wechselten sich je nach Szene Florian, Amir und Hakan ab. Geschnitten wurde der Film von Lukas und Pierre, aber auch Florian hat ein bisschen mitgeholfen.

Was ich beim Filmscreening am Publikum gemerkt habe 

Am Mittwoch, 20. Dezember fand am Standort spacelab_gestaltung das Filmscreening statt. Auch wenn wir den Film selber nicht ernst genommen haben und ihn als Trash-Parodie eines Dramas entwickelt hatten, war es so, dass es mich gestört hat, wie das Publikum den Film wahrnahm. Sie haben eher spöttisch darauf reagiert und den Film mehr mit Desinteresse beachtet. Im Anschluss an das Filmscreening gab es eine Fragenrunde, bei der Pierre, Lukas und Hakan Fragen des Publikums beantwortet haben. Die ganze Sache war dann innerhalb von ein paar Minuten vorbei.
 
Einige Fragen aus dem Publikum 

Welche Requisiten wurden verwendet? 
Laborrequisiten wie Spritzen, Schutzhandschuhe, Laborkittel, Reagenzgläser, eine Tafel mit chemischen Formeln, dann eine Fellmütze und -jacke, in der Bar verwendeten wir eine Red Bull Dose, verschiedene Flaschen, Gläser, und auch ein Radiogerät. Gedreht wurde in der Kulturwerkstatt (Laborszene), in der Küche von spacelab (Barszene, zuhause beim Barkeeper) und im Innenhof.
 
Wie haben wir die Rollen und die Arbeiten hinter den Kulissen verteilt?
Die Rollen haben sich die Schauspieler ausgesucht (es gab aber einige Änderungen) und die Arbeiten hinter der Kamera haben wir auf die übrigen Teilnehmer der Kulturwerkstatt verteilt.
 
Wie ist die Geschichte endstanden? 
Ich habe der Gruppe von einer Folge „Cyanide & Happiness“ erzählt. In dieser Folge saß ein alter Mann an einer Bar, trank Whiskey und erzählte seine Lebensgeschichte. Der alte Mann hatte kein Geld und rannte im Endeffekt aus der Bar, ohne zu bezahlen. Das Konzept der Folge wurde abgeändert und daraus Endstand „Blue“.
 
Wer hat mitgewirkt? 
Lukas, Pierre, Florian, Hakan, Meli, Daniel, Raphi (leider nicht im Film zu sehen, weil er in einem Praktikum beim Dreh war), und die Trainer_innen Mischa und Jennifer. Der Dreh hat viel Spaß gemacht und Lust auf weitere Filmprojekte gemacht.
 

 

Filmscreening der Kulturwerkstatt bei spacelab_gestaltung

Eine Beobachtung von Hakan, Teilnehmer der Kulturwerkstatt

Am 20. Dezember 2017 hat die Kulturwerkstatt ein Filmscreening geplant und durchgeführt. Unsere Idee war, dass wir unsere gedrehten Filme den Jugendlichen des Tagestrainings und der Experimentwerkstatt präsentieren. Die Coaches und Mitarbeiter_innen der Verwaltung von spacelab waren auch eingeladen.

In der Kulturwerkstatt haben wir im Oktober und November sehr viel an unseren Filmen gearbeitet: Story-Entwicklung, Rollenverteilung, Zeitplan entwickeln, Requisiten besorgen, und die Dreharbeiten selbst durchgeführt. Die Drehorte waren: Räumlichkeiten bei spacelab gestaltung, der Park am Sachsenplatz, die U2 Station „Stadion“ und auch der Platz vor dem Ernst Happel Stadion. An Requisiten verwendeten wir z.B. Krankenhausrequisiten wie ein Krankenbett, Spritzen, Mundschutz, Schutzhandschuhe, ein Plastikmesser, Theaterblut, usw. Hinter der Kamera haben wir die Rollen immer ausgetauscht, z.B.: Als Meli die Kamera übernommen hat, habe ich dabei die Tonangel übernommen. Es gab auch einen Regieassistenten, die Rolle haben wir auch bei den Szenen getauscht. Es ging darum, dass jeder von uns was ausprobiert.

Raus gekommen sind zwei wunderbare Kurzfilme: „Blue“ und „Blood Power“. Am 14.12.2017 war unsere Deadline für den Dreh, danach haben wir unsere Filme geschnitten bzw. bearbeitet wie zum Beispiel synchronisieren, Musik einfügen, usw. 

Beim Filmscreening am 20. Dezember haben wir zuerst den Film „Blue“ gezeigt. Pierre und Lukas haben bei diesem Film die Hauptrollen geteilt. Nachdem der Film gezeigt wurde, haben Pierre, Lukas, Philipp und Hakan ein Publikumsgespräch geführt und Fragen zum Film beantwortet. Danach haben wir unseren 2. Film gezeigt mit dem Titel „Blood Power“. Bei diesem Film haben Florian und Raphi Hauptrollen gespielt. Am Ende des Films haben wir wieder ein Publikumsgespräch geführt, diesmal Florian, Amir, Seyed und Hakan.

Wie war das Feedback des Publikums? Die Zuschauer_innen lachten bei den Filmen an einigen Stellen und fanden sie positiv und lustig. Wir haben für die beiden Filme positive Kommentare bekommen. Nach dem Filmscreening haben wir Getränke vom GAAS Projekt verteilt (Frizz Tea’s). Mit den positiven Meldungen haben wir das Jahr abgeschlossen und sind in die Schließtage gegangen.

 

Galerie

Filmscreening der Kulturwerkstatt
Filmscreening der Kulturwerkstatt
Filmscreening der Kulturwerkstatt

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