Gestaltung

Alien

Eine Filmanalyse eines Filmklassikers von Jakub D.
Eine Zeichnung des Aliens aus dem Film
Ein Foto einer Alien-Figur aus dem Film

Vor den Schließwochen hielt ich meine Präsentation über die berühmte Filmreihe "Alien" von Regisseur Ridley Scott aus dem Jahr 1979. Die Präsentation dauerte ungefähr 10 Minuten, und wurde auf dem Beamer in der Kulturwerkstatt vorgeführt.

Für jene Leser, die bei meiner Präsentation nicht anwesend waren oder den Film nicht gesehen haben, hier eine kurze Zusammenfassung vom Plot: Es geht um eine kleine Crew auf einem Weltraum-Frachter. Sie erhalten ein SOS Signal auf ihrer Route und gehen dem nach, denn nach Anweisung der Firma muss jedes Signal, welches auf intelligente Lebensform hinweist, untersucht werden. Als einer der Crew-Mitglieder ein gestürztes Alien-Raumschiff auf dem Planeten findet wird er mit einem Alien-Parasiten infiziert. Mehr werde ich nicht zum Plot erzählen aus selbstverständlichen Gründen.

Bei meiner Präsentation berichtete ich hauptsächlich über den kreativen Kopf hinter des Designs des Aliens: HR. Giger. Der schweizer Industrie Designer war die ideale Wahl für den Auftrag.  Anstatt sich an der traditionellen Darstellung von Außerirdischen zu orientieren (Großer Kopf, Große Schwarze Augen, überlegende Intelligenz), erschuf Hans Rudi Giger etwas einzigartiges, den Xenomorph. Der Xenomorph ist eine biomechanische Bestie mit tierischem Verhalten, er ist ein aggressiver Jäger, der seinen Opfern einen Embryo einpflanzt, welcher Zeit den Wirten aus dem Brustkorb entspringt. Das Konzept dahinter ist simpel. Giger hinterfragte die Ansicht des Menschen auf Sexualität. Anstatt Sex als einen wunderschönen Akt der Freude darzustellen, zeigte Giger wie es auch sein kann: ein kalter, hässlicher Kampf ums Überleben. Sieben Jahre nach der Veröffentlichung von Alien erschien die erste Fortsetzung Aliens. Aliens war ein voller Erfolg, obwohl sich der Film von seinen Horror Wurzeln trennte und deutlich mehr in Richtung Action ging, schließlich war Ridley Scott nicht mehr der Regisseur, sondern ein junger James Cameron. Danach erschienen noch zahlreiche Nachfolger und Spinnoffs, der letzte Film in der Reihe bis jetzt ist Alien: Convenant und erschien erst letztes Jahr.

Alien ist ohne Zweifel ein Meilenstein in der Science-fiction und Filmgeschichte, dessen Einfluss noch heute (39 Jahre später!) stark zu sehen ist. Egal ob Comics, Videospiele oder Hollywood filme, überall sind kleine Anspielungen auf das Alien-Franchise zu finden.

Meiner Meinung nach gehört es zur Allgemeinbildung, zumindest den ersten Film gesehen zu haben.  Alien ist so viel mehr als ein Horrorfilm im Weltall, viele gesellschaftskritische Themen werden behandelt sowie der Drang der Menschheit, neue Waffen zu erforschen, synthetische Intelligenz, die Effekte auf den Menschen in Isolation und vieles mehr. Mir persönlich gefällt die einzigartig düstere und mysteriöse Stimmung im Film, sowie die überragende Leistung der Schauspielerin Sigourney Weaver, obwohl das erst ihr zweiter Film war. 

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