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Die Kinder in Indien gründen Kinderparlamente

Hallo, wir sind Marinela und Hedija und wir erzählen euch über den Film „Power to the Children“, den wir am Freitag den 10.05.2019 mit spacelab_girls* im Urania Kino angeschaut haben.
Filmplakat "Power to the children"

Die Kinder in Indien haben Kinderparlamente gegründet, damit die Kinderrechte mehr respektiert werden. Sie wollen, dass jedes Kind gleich behandelt wird, egal ob arm oder reich, krank oder gesund, groß oder klein. Sie haben es geschafft, Kinderheirat und Kinderarbeit zu stoppen, weil alle Minderjährigen das Recht auf ihre Schulbildung haben. Manche Kinder müssen arbeiten, weil ihre Väter Schulden haben und sie es zurückzahlen müssen. Wenn Eltern darauf bestehen, dass die Kinder arbeiten oder heiraten, schaltet das Kinderparlament die Child Line ein. Gewalt und Alkoholismus ist ebenso das Thema im Kinderparlament. Viele Kinder werden von ihren Vätern geschlagen, weil sie betrunken nachhause kommen. Ihre Mütter versuchen oft sich selbst umzubringen, weil sie es nicht mehr aushalten können. Auch das Thema Umwelt beschäftigt sie sehr: In Indien gibt es meist keine zentrale Müllbeseitigung. Deswegen haben sich die Kinder dafür entschieden, den Müll zu sammeln und an einer Stelle außerhalb des Ortes auf die Seite zu legen, bis sie eine Lösung finden.

Die Kinder haben sich zusammengesetzt und besprochen, dass sie den Bürgermeister einladen und über die Probleme sprechen. Zusätzlich haben sie ein Theaterstück entwickelt und gespielt, um es den Eltern und Bürgermeister zu zeigen, damit sie das Problem erkennen. Der Bürgermeister hat eine Frau organisiert, die jede Woche den Müll wegbringt und außerdem haben einige Väter mit dem Trinken aufgehört, nachdem sie das Stück gesehen haben.

Unserer Meinung nach sollen alle Kinder gleichbehandelt werden und alle sollen das Recht auf ihre Schulbildung haben. Außerdem sollen Väter weniger trinken.

Hier gibt es den Trailer zu sehen:

https://vimeo.com/233277763

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