Kreativ

Dinge die ich vermisse

Letzte Woche erhielten die Teilnehmer_innen des craft_labs von spacleab_kreativ von ihrer Trainerin* die Aufgabenstellung "10 Dinge oder Tätigkeiten, die mir fehlen und auf die ich mich freue, wenn sie wieder möglich sind". Entstanden ist unter anderem ein wunderbar aus der Seele sprechender Text von Rebecca.

Aufgabe:

Schreibt bitte eine Liste von Dingen, Tätigkeiten, die ihr momentan nicht machen könnt, die euch fehlen und auf die ihr euch schon freut, wenn sie dann wieder möglich sind. Schafft ihr eine Liste mit 10 Punkten? Ich würde es, glaube ich, schaffen.

Nicht schlimm, wenn nicht, aber ich hätte gern ganze Sätze und eine Beschreibung: was, warum, wie ist es jetzt, wie wird es sein.

Dinge die ich vermisse

1. Unter der Woche jeden Tag in der Früh raus gehen. Ich finde es einfacher aufzustehen wenn man tatsächlich wo erwartet wird, ich werde auf dem Weg schneller munter. Aktuell bleib ich oft bis 09:15 im Bett liegen, und starte eher mäßig motiviert in den Tag.

2. Auf den Weg ins Spacelab was zu Frühstücken besorgen und zumindest ein bisschen Frühstücken! Wichtig, um den Tag mit Energie angehen zu können, derzeit nicht immer so einfach. Manchmal ist genug da und ausreichend Zeit für ein super Frühstück, manchmal nur Toastbrot.

3. In den Pausen raus zum Park gehen und eine rauchen. Zeiteinteilung und Pausen machen ist einfacher mit einer vorgegebenen Struktur. Nur durch Selbstdisziplin alleine komm ich da nicht weit, arbeite länger am Stück, mach irgendwann Pausen und rauchen geh ich auch keine.

4. Plaudern. Einfach ganz normal mit unterschiedlichen Leuten reden, mal mehr, mal weniger oberflächlich, mit Unbekannten auf der Straße, mit Bekannten in der Pause,… ganz direkt und persönlich.

5. Museen, Theater und kulturelle Veranstaltungen besuchen. Obwohl es anstrengend ist, mit einer Gruppe zu gehen, fand ich die letzten paar Ausflüge inhaltlich interessant. Es ist schade, dass ich meinen Kulturpass jetzt doch nicht nutzen kann. Ich hoffe dass im Herbst wieder alles ein bisschen normaler geworden ist.

6. Grantiges Wien in Aktion. Ich glaube, es ist schon 2 Wochen her dass mir wer unfreundlich zugerufen hat (ein Autofahrer) und in den Supermärkten bemerke ich auch seltener grantige Rufe nach einer zweiten Kassa. Vielleicht muss ich doch noch anfangen, am Balkon Krach zu machen.

7. Sich einfach so mit Freunden treffen. Freitag Abend schon was vor? Allein zuhause sitzen!

8. Ohne Vorbereitung in eine Ubahn steigen und zu irgendeinem Geschäft oder Park fahren. Ohne Grund oder wichtigen Anlass. Ich würd gern Bücher stöbern und mir einen neuen Krimi kaufen? Ab in den Bus! Danach in einen Park nebenan und gleich los lesen. Es ist entspannend und nett, auch mal spontan entscheiden zu können ohne viele Vorbereitungen treffen zu müssen.

9. Normaler Arzt,- und Spitalsbetrieb. Leute hatten vor der Krise andere medizinische Probleme und haben sie auch jetzt noch. Ich würd gern zum Augenarzt, zum Zahnarzt sollte ich schon seit einem Jahr und eine Muttermal-Kontrolle ist auch längst wieder überfällig. Zur Zeit weiß ich nicht mal, ob ich mir schon Termine ausmachen kann.

10. Sich in ein Restraurant setzen zu können, um was zu essen, dort bleiben und es vor Ort essen! Dann 1,5h sitzen bleiben weils gemütlich ist, was lesen oder plaudern und irgendwann in Ruhe bar zahlen und gehen.

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