Gestaltung

Switch the lab(s) im spacelab_gestaltung

Kurz bevor es wegen dem Corona-Shutdown ins Teleworking und Distance Learning ging, hatten die Teilnehmer_innen von spacelab_gestaltung von 9. bis 12. März noch eine besonders spannende Switch-Woche.

Beitrag von Katharina Hochwarter, Trainerin im culture_lab

Kurz bevor der Corona-Shutdown auch das spacelab traf, hat auch die „Switch“-Woche den Tagesablauf in den Werkstätten ordentlich auf den Kopf gestellt. In der Switch-Woche war geplant, dass die Trainer_innen ihre Stammwerkstätten tauschen und sich damit auch thematisch neu zusammensetzen – um ein vielfältiges Angebot für die Jugendlichen zu schaffen. Geplant war, dass die Trainer_innen ihre Stammwerkstätten verlassen - und sich neu zusammensetzen - und auch neue Projekte übernehmen. Die Jugendlichen konnten sich zu Beginn der Switch-Woche entscheiden, in welcher Werkstatt und mit welchen Trainer_innen sie arbeiten möchten – und damit neue Werkstätten kennenlernen. So wurde das social.art_lab zur Keramikwerkstatt, im tech_lab wurde Schmuck produziert und von zwei Trainern* wurde ein Filmprojekt zum Thema „Öffentlicher Verkehr“ umgesetzt. Auch eine Textilwerkstatt hat sich im Rahmen der Switch-Woche ergeben.

Im tech_lab wurden Schmuckstücke und Metall- Anhänger geformt – das social.art_lab hat sich in eine Keramikwerkstatt verwandelt.

Die Switch-Woche wurde von den Jugendlichen durchaus positiv angenommen - denn so ergab sich die Möglichkeit, auch andere Trainer_innen und Teilnehmer_innen aus anderen Werkstätten kennenzulernen und gemeinsam an neuen und vielfältigeren Projekten zu arbeiten. Als „neue coole Erfahrung“ – und „spannend“ beschreiben Jugendlichen vom Sachsenplatz die Switch-Woche.

In der Werkstatt des Film- und Tonprojekts entstand ein Projekt zum öffentlichen Verkehr, bei dem die Teilnehmer_innen in der Stadt unterwegs waren und in Wien unterschiedliche Sounds aufnahmen:

Auch die Trainer_innen beschreiben die Switch-Woche als sehr bereichernd. Mit einer Gruppe fokussiert an einem Projekt zu arbeiten und dies frei zu gestalten, gab den Jugendlichen damit die Chance, sich von einer anderen Seite zu zeigen und sich zu beweisen. Die verschiedenen Projekte entsprachen den Interessen der Jugendlichen, was sich deutlich auch im Engagement zeigte. Positiv war auch die Auflockerung des Gruppensettings und neue Kontakte mit anderen Teilnehmer_innen aus anderen Werkstätten konnten geknüpft werden. Es war eine Möglichkeit, andere Arbeits- und Herangehensweisen kennenzulernen. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung – und eine willkommene Abwechslung.

Diese Veränderungen und Abwechslungen im Tagesablauf und in den Gruppensettings haben uns alle im spacelab dann aber doch noch weitaus länger und intensiver begleitet als nur in der Switch-Woche…

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